Die Schule auf der Uhlenhorst ist im Schuljahr 2016/17 eine drei – vierzügige Grundschule mit drei Vorschulklassen. Zurzeit werden hier insgesamt 370 Schülerinnen und Schüler von 28 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.

Ein wesentliches Merkmal unserer Arbeit in der Grundschule ist die Entfaltung der Sinne und Begabungen,  die Entwicklung der Sprache und die Förderung mathematischen und logischen Denkens, das Erfahren von Umweltwissen, die Förderung der Bewegung und das Erlernen von Sozialverhalten.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die musisch-ästhetische Erziehung. Dazu zählt neben einer ausgeprägten kreativen und bildnerischen Arbeit unser musisches Angebot in Kooperation mit der Jugendmusikschule am Vor- und am Nachmittag.

Die Schule auf der Uhlenhorst ist seit 2012 Mitglied im Projekt begabungsfördernder Grundschulen.               Im Rahmen dieses Projektes hat die Schule unter Anleitung der Beratungsstelle für besondere Begabungen (BbB) ein schulinternes Konzept zur Begabungs-und Begabtenförderung entwickelt.   Mehr

Ein großer Schwerpunkt ist auch die individuelle Förderung unserer Schülerinnen und Schüler durch additive und integrative Angebote. Grundlage dafür bildet das neue Förderkonzept. Mit Hilfe von verschiedenen diagnostischen Verfahren wird der besondere Förderbedarf der jeweiligen Schülerinnen und Schüler festgestellt und ein spezielles Förderprogramm erarbeitet. Die jährlichen Evaluationen haben ergeben, dass durch diese Maßnahmen die Schüler optimal gefördert werden und nachhaltige Lernzuwächse erreichen.   Mehr

 

Zur Förderung der Bewegung nehmen wir an der Schulsport – Initiative „ Klasse in Sport“ teil. Im Rahmen dieses Projektes erhalten unsere Schüler die Möglichkeit, an einer zusätzlichen Sportzeit am Nachmittag mit umfangreichen bewegungsfördernden Angeboten teilzunehmen.

Weitere Sportkurse werden von der Sportabteilung des Schulvereins für alle Altersgruppen der Schule angeboten.

Als Standort der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg werden in der Schule verschiedene Angebote für Unterricht an Gitarre, Violoncello, Flöte und Percussions-Instrumenten (einzeln und in Gruppen) vorgehalten. Außerdem ist hier das Malatelier der Jugendmusikschule untergebracht.

Nach dem Unterrichtsende um 13.00 Uhr bietet im Rahmen der ganztägigen Bildung und Betreuung (GBS) unser Kooperationspartner der „Uhlennudelclub“ in den Räumen der Schule eine Nachmittags- bzw. Ganztagsbetreuung  an. Der „Uhli“ führt in Zusammenarbeit mit der Schule ein umfangreiches Nachmittagsangebot im Bereich Musik, Künste, Sport, Informatik, Lesen und Hauswirtschaft durch.

Moderne Fachräume, eine vernetzte Schule mit Medienecken und Internetanschluss in allen Klassen für den Unterrichtsschwerpunkt „Lernen mit neuen Medien“, eine  moderne Turnhalle für den Sportunterricht, ansprechende, wohnliche Klassenräume  und ein attraktives Schulgelände sind gute Rahmenbedingungen für den individuellen Lernerfolg.

Diese Angebote unserer Schule werden auch im deutschen Bildungs- und Begabungslotsen näher beschrieben.

Die zahlreichen Änderungen in der Schulentwicklungsplanung von 2010 – 2014 haben die Schulentwicklung der Schule auf der Uhlenhorst in den letzten Jahren geprägt.  Mehrfach musste sich das Kollegium auf neue Rahmenbedingungen einstellen und neue Handlungskonzepte entwerfen.

Der bisherige zweite Standort Humboldtstr. wurde entsprechend den Vorgaben des neuen Schulentwicklungsplans aufgegeben. Die Schule auf der Uhlenhorst betreut ab dem Schuljahr 2013/2014  alle Schülerinnen und Schüler am Winterhuder Weg.  Leider fehlen am Winterhuder Weg für die Unterbringung aller Schülerinnen und Schüler insgesamt 5 Klassen-, Verwaltungs- und Differenzierungsräume sowie eine Mensa für die Einnahme des Mittagessens im Rahmen der ganztägigen Bildung und Betreuung

Die Kantine wurde zum Schuljahr 2013/2014 fertig gestellt und bis zur Fertigstellung des Neubaus wird der fehlende Raumbedarf durch vier mobile Pavillons und die vorübergehende Umwidmung der Holzwerkstatt zu einem Klassenraum ausgeglichen.

Im Herbst 2014 haben die Bauarbeiten für den Neubau begonnen. Gleichzeitig musste u.a. wegen erhöhter Brandschutzanforderungen das Hauptgebäude in 2 Bauabschnitten saniert werden. Der Ostflügel des Hauptgebäudes stand bis Mai 2016 für den Unterricht nicht zur Verfügung. Für die Bauzeit wurden im Westflügel einige große Klassenräume vorübergehend mit einer Zwischenwand geteilt, damit hier und in den Pavillons alle Klassen untergebracht werden können. Zusätzlich stehen Ausweichräume in der Kirche zur Verfügung. Im Mai  2016 wurden der Neubau und der Ostflügel fertig gestellt. Jetzt wird  bis zum Jahresende 2016 der Westflügel saniert. Während dieser Sanierungsphase werden die Klassen und die Verwaltung im dann fertig gestellten Neubau, in den mobilen Klassenräumen und im sanierten Ostflügel untergebracht. Zusätzlich wird die ehemalige Hausmeisterwohnung zu einem Klassenraum umgestaltet. Zum Schulhalbjahreswechsel werden dann voraussichtlich die mobilen Klassenräume entfernt und der Schulhof neu gestaltet.

Die Schulentwicklung ist deshalb auch geprägt von der Neubau- und Sanierungsplanung, der Schaffung von Übergangslösungen und der Organisation hausinterner Umzüge. Die räumliche Enge hat vorübergehend auch weitreichende Auswirkungen für die 310 Schüler im Rahmen der Nachmittagsbetreuung. Trotz der erheblichen räumlichen Einschränkungen wird im Rahmen der Qualifizierungsplanung die Schulentwicklung in organisatorischer, personeller und didaktischer Hinsicht weiter optimiert.

Im Rahmen der ganztägigen Bildung und Betreuung (GBS) werden an der Schule auf der Uhlenhorst mittlerweile 310 Kinder betreut. Dies zeigt einerseits die  hohe Akzeptanz bei Eltern und Schülern, erfordert  andererseits aber einen hohen organisatorischen Aufwand in organisatorischer und personeller Hinsicht. Bei der in der GBS-Betreuung vorgegebenen Struktur gibt es allerdings noch weitreichende Optimierungsmöglichkeiten.  Die Schule auf der Uhlenhorst hat deshalb mit fünf weiteren Schulen und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband die Initiative „Wir gehen  auf’s Ganze“ gegründet.

Zentraler Schlüssel dieses Projektes ist eine  Betreuungszeit von 12.00 -13.00 Uhr. Diese Zeit wird  von den Pädagogen des Vor- und Nachmittages gemeinsam gestaltet.   Somit werden die Übergänge vom Schulvormittag und dem betreuten Nachmittag offener und transparenter und alle Mitarbeiter haben mehr Zeit für den Austausch und Kooperations- und Koordinationsgespräche. Das Projekt ist zunächst befristet bis zum Februar 2016 und wird zum Ende dieses Schuljahres evaluiert.

Bei der Bedarfs- und Bestandsanalyse hat sich ergeben, dass das alte Schulprogramm  die aktuellen Rahmenbedingungen nicht mehr abbildet. Deshalb wird gemeinsam mit allen Mitarbeitern und den Eltern der Schule ein neues Schulprogramm erarbeitet und von der Schulkonferenz am Ende des Schuljahres 2016/2017 verabschiedet.

Dieses Schulprogramm beschreibt den verbindlichen Rahmen, die Schwerpunkte und die Bedingungen der schulischen Arbeit und bildet dann die Grundlage für die zukünftigen Maßnahmen in der Unterrichts-, Personal- und der Organisationsentwicklung.

In der Schule auf der Uhlenhorst sind  offene Lernformen im Rahmen von handlungsorientiertem Unterrichts und Wochenplänen schon etabliert. Es fehlt aber ein einheitliches verbindliches Konzept, sowie eine entsprechende Materialsammlung. ​​Auf Vorschlag des Lehrerkollegiums wurde deshalb Ende des Schuljahres 2014/2015 das Thema Freie Arbeit und individuelle Lernformen als Schulentwicklungsziel für das nächste Schuljahr benannt. In Zusammenarbeit mit dem LI Hamburg wurden folgende  Entwicklungsziele formuliert: ein gemeinsames Verständnis von Freiarbeit, ein einheitliches Konzept sowie eine praktikable und verbindliche Umsetzung. Zusätzlich erfolgt eine Verknüpfung mit der Lernzeit am Nachmittag ( in der „stillen Stunde“ von 15.00 bis 16.00 Uhr). Beginnend mit dem Jahrgang 1 erfolgt hier eine Verknüpfung spielerischer Lerninhalte mit den Hausaufgaben).

Die Kolleginnen und Kollegen der Schule auf der Uhlenhorst verfügen über umfangreiche methodische und didaktische Kenntnisse. Es wäre wünschenswert, wenn diese Kenntnisse auch untereinander ausgetauscht werden könnten. Dazu bedarf es aber entsprechender Strukturen. Die Konzeptgruppe hat deshalb vorgeschlagen, sich am KUR-Projekt zu beteiligen. Nach Informationsgesprächen im letzten Schuljahr beginnt das Prgojekt nach den Herbstferien:  Die kollegiale Unterrichtsreflexion geht von der Idee aus, dass Lehrkräfte ihre Professionalität am besten weiter entwickeln, wenn sie mit- und voneinander lernen. Das zugehörige KUR-Modell vermittelt das Wissen und die dazu erforderlichen Strukturen.